YellowFox Dresden ortet Erdgas-Langstreckenprojekt
Direkt ins YellowFox-Ortungsportal.
Donnerstag, 8.10.2009, 17:30 Uhr Theaterplatz Dresden
YellowFox Dresden ortet das Erdgas-Langstreckenprojekt VW Caddy Maxi EcoFuel des Rainer Zietlow vom Atlantik zum Pazifik und vom Feuerland nach Alaska.
Der Abenteurer Rainer Zietlow legt mit seinem Erdgas-Fahrzeug VW Caddy Maxi EcoFuel auf seiner Tour von Lissabon nach Tokio einen Zwischenstopp in Dresden ein.
Grund dafür ist der Besuch des technischen Partners, der Dresdner YellowFox GmbH. YellowFox hat sich der Herausforderung gestellt und wird Zietlow auf seiner 2teiligen Erdgas-Marathon-Tour „Transkontinentale“ und „Panamericana“ live und bis auf 5m genau orten.
„Der VW Caddy Maxi EcoFuel ist der neue ,Erdgas-Reichweiten-Weltmeister’ und das ideale Auto für solch ein Vorhaben. Kein anderes Serienfahrzeug kommt mit reinen Erdgasbetrieb 600 Kilometer weit.“, erklärt Rainer Zietlow. „Damit kann ich einen Großteil der Strecke in Russland und später auf dem südamerikanischen Kontinent von einer Erdgastankstelle zur nächsten durchqueren.“
Was motiviert jemanden wie Rainer Zietlow zu einem solchen Vorhaben?
Zietlow: „Derzeit fahren weltweit nur etwa 70.000 Kfz mit Erdgas. Leider! Obwohl der CO2-Ausstoss gegenüber Benzin um 25 Prozent gesenkt werden kann. Ich will mit meinem Projekt dazubei tragen, dass diese Kraftstoffart populärer wird und Vorurteile abgebaut werden können.“
Worin liegen die Vorteile von erdgasbetriebenen Motoren?
Zietlow: „Mit Erdgas kann aufgrund von bis zu 130 Oktan eine höhere Leistung des Motors erreicht werden. Erdgasmotoren sind auch auf Biogas umstellbar. Das weltweite Tankstellennetz ist mittlerweile gut ausgebaut. Und der Preis des Kraftstoffes spielt natürlich überall eine Rolle. Zu schaffen machen uns noch die hohen Anschaffungskosten eines solchen Motors sowie der große Platzbedarf der Tanks.“
Worin bestehen Risiken des Langstreckenprojektes?
Zietlow: „Ab dem Baikalsee gen Osten besteht keine Gasversorgung mehr. Die 2.000-km Schotterstraße durch Sibirien muss auch erst einmal bewältigt werden. Hier haben wir vom Projektpartner Gazprom einen Tanklaster gechartert, der uns an den entsprechenden Punkten versorgt.
Grenzübertritte in einem Kfz mit Gastank sind auch immer wieder heikel. Vorherige Anmeldung ist Pflicht. Im Nahen Osten z.B. lässt man uns mit diesem Fahrzeug teilweise
nicht ins Land, wegen der Explosionsgefahr. Die Tanks sind natürlich mit speziellem Material ausgerüstet und feuerfest. Ein gezielter Anschlag mit großkalibrigen Feuerwaffen allerdings könnte tatsächlich gefährlich werden.“
Warum lässt sich Rainer Zietlow live orten?
Zietlow: „Durch die kompetenten Partner YellowFox und T-Mobile ist eine weltweite Ortung, auch in den entlegendsten Gebieten, möglich. Der Wunsch der Ortung entstand in erster Linie aus dem Sicherheitsbedürfnis des Teams. Natürlich auch, um Fans, Partner und Sponsoren den Fortgang des Marathons live im Internet präsentieren zu können:
Direkt ins Portal.
Die Telematiklösung von YellowFox macht es mir möglich, mit meinen Fans live zu chatten. Das 7“-Display kann ich sogar während der Fahrt bedienen.
YellowFox hat nicht lange gezögert, einzusteigen. Die Sachsen sind da wirklich flexibel und technisch fit. In wenigen Wochen ist bereits eine feste Partnerschaft entstanden.“
Welche Pläne hat Zietlow nach dem EcoFuel-Projekt?
Zietlow: „Vor allem der Trend, live dabei zu sein, ist Ausgangspunkt für die Planungen nächster Projekte. Die Möglichkeiten der Telematiklösungen von YellowFox sind mittlerweile so vielfältig und weltweit einsetzbar, dass Events wie dieses, im Internet live übertragen, einem großen Kreis von Partnern und Forschern zur Verfügung gestellt werden kann. Insofern wird es wohl wieder ein Abenteuer im Auto sein.“
Das Gespräch führte YellowFox GmbH
Pressemitteilung vom 08.10.2009