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Quick-Info Telematik des sffv

Informationen zum Thema Telematik aus erster Hand für Verantwortliche von Fahrzeugflotten.

Der Schweizerische Fahrzeug Flottenbesitzer-Verband sffv hat seine Mitglieder am Donnerstag, 26. Juni 2014 zur Quick-Info zum Thema Telematik nach Zofingen eingeladen.

Als Gastgeber figurierte der Telematik-Anbieter YellowFox (Schweiz), eine Unternehmung der autohauser GmbH.

38 Flottenverantwortliche von Mitgliedsfirmen des sffv haben sich für die Informationsveranstaltung angemeldet. Sie erhielten von den drei Vortragenden jede Menge Argumente für die Einführung von Telematik in ihre Fahrzeugflotten. 

Die Referenten am sffv-Anlass in Zofingen waren: 

  • Herbert Kessler, Kooperationspartner der Fleetcompetence GmbH, ein Beratungsunternehmen für effiziente und nachhaltige Mobilität in der Geschäftswelt.
  • Christian Lemmel, Effigency-Manager bei Allianz-Suisse und dort verantwortlich für die Produkte "Fleet Solutions" und "Fleet Telematics".
  • Ivo Schumacher, Merketing- und Verkaufsleiter beim Telematik-Anbieter YellowFox (Schweiz).

Grundtenor der drei Vorträge:

Telematik kann die Effizienz eines Flottenbetriebs merklich steigern, was letztlich zu Kosteneinsparungen führt: Weniger Kilometer, weniger Verschleiss, weniger Treibstoffverbrauch, weniger Überstunden, weniger Folgekosten aus Unfällen, weniger Diebstahlverluste, weniger Verluste wegen Unterschlagung u.a.m.

Mehr Effizienz dank Telematik lässt sich aber nicht nur mittels Einsparungen verwirklichen sondern auch auf der Ertragsseite. So gibts Möglichkeiten, dank Telematik Aufträge minutengenau abzurechnen, die Fahrzeugdisposition kann schneller und logistisch optimiert erledigt werden, Arbeitszeit kann minutengenau bestimmten Projekten zugeordnet werden und noch vieles mehr. 

Wichtigster Erfolgsfaktor der Telematik bleibt aber trotz aller cleverer Technik der Mensch. Wenn sich im Unternehmen niemand mit den erhobenen Daten aus der Telematik beschäftigt, sie analysiert und die richtigen Schlüsse daraus zieht, ist alle Müh' vergebens.

Deshalb muss in einem Unternehmen mit Fahrzeugflotte die Einführung von Telematik nicht nur auf der technischen Ebene wohlüberlegt sein (was brauchen wir eigentlich, wie soll der Einbau erfolgen, welche Fahrzeuge wollen wir ausrüsten?) sondern auch auf der menschlichen. Klar ist, Mitarbeiter müssen orientiert werden, wenn sie in Geschäftsfahrzeugen unterwegs sind, die sich orten lassen. Erfolgsversprechender ist aber eine Information der Belegschaft zum Thema, die über das gesetzlich vorgeschriebene Mindestmass hinausgeht.

Schliesslich sind gut 50% der Flottenbetriebskosten vom Fahrverhalten der Chauffeure bestimmt. Je besser also die Fahrer über den Sinn von Fahrzeugtelematik im Bilde sind, desto besser können sie diese auch unterstützen.



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